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12 Monate 12 Bäume
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Digitalisierung trifft Ökologie

Ein wenig Storytelling zu uns, unseren Ansichten, der Herausforderung der Digitalisierung und den beiden ökologischen Kernprojekten der AYOKA: 12 Monate-12 Bäume und eine Wiese als Lebensraum.

Wo setzen wir am Besten an?

Digitalisierung steht als Begriff alleine für ein ganzes Setting an unterschiedlichen Maßnahmen und Vorstellungen, was für Auswirkungen die nähere Zukunft auf unser Leben und unsere Umwelt haben kann.

Neue Geschäftsmodelle – Neue Gesellschaftsmodelle

Digitalisierung ist in unserem bestehenden Gesellschaftsbild schon fast ein Reizwort geworden, denn sie wird oft gleichgesetzt mit Rationalisierung und Verlust von selbstbestimmten Entscheidungen.

Digitalisierung kann natürlich viel mehr und hat zum Beispiel längst als unterstützende Kraft Einzug gehalten in die Landwirtschaft, um im ökologischen Mindset zu bleiben. Da, wo Arbeitskräfte und Nachfolger bereits heute Mangelware sind, unterstützen digitale Helfer bereits den Landwirt dabei, seinen im Idealfall bio-dynamischen Hof zu bewirten. Digitalisierung bedeutet eine ganze Menge mehr, als Verfügbarkeit schneller Netze (was in Deutschland ein Trauerspiel ist), bedeutet auch mehr, als ein Kühlschrank, der mit dem Supermarkt kommuniziert, wenn er einen Bedarf vermutet. (Hier müssten wir jetzt einen Diskurs über künstliche Intelligenz und ethische Algorithmen einschieben – machen wir dann in einem späteren Beitrag). Digitalisierung bedeutet auch den kommunizierenden Fertigungsroboter, der in ständigem Kontakt mit der Lieferkette ist. So werden Transporte effizienter und nachhaltiger. Die Digitalisierung wird tiefgreifende Änderungen bringen. In unser alltägliches Leben, unseren Arbeitsalltag und in die Organisationsstrukturen unserer Firmen.

Der einleitende Part triggert ein ganzes Themengebiet ein, welches wir in weiteren Beiträgen behandeln werden. Denn unsere Überzeugung ist, dass die Digitalisierung in ihrer vollen Ausprägung auch zu einem neuen Gesellschaftsmodell und zu neuen Wirtschaftsmodellen führen wird. Unserer aller Aufgabe ist, langfristig ein humanes, soziales und ökologisches zukunftsfähiges Modell zu schaffen.

So hochtrabend die Ziele klingen, mittelfristig treibt uns der Gedanke an, wie können wir aktuell soziale und ökologische Projekte fördern und dafür Sorge tragen, dass ein Unternehmen, welches sich aufgrund seines eigenen Mindsets mit der Transformation von Prozessen und Organisationsstrukturen beschäftigt, seine Umwelt nachhaltig positiv beeinflusst.

Wir haben uns selber transformiert

Wir haben unseren Weg daher neugestaltet und zunächst mit einer Umbenennung der eigenen Firma einen ersten Meilenstein gesetzt. Früher traten wir noch als editraxx auf. Zusammengesetzt aus den langjährigen Kernkompetenzen EDI (Electronic Data Interchange) und traxx, was hier nicht für Musikstücke steht, sondern für den logistischen Part. Denn unsere Herkunft war der elektronische Geschäftsverkehr entlang der Lieferkette. Wir haben uns weiterentwickelt und uns um Fragen des Datenschutzes und der IT Sicherheit gekümmert und das Angebot ausgedehnt auf das Gesundheitswesen. Lange Zeit waren wir auch stille Unterstützer von sozialen und ökologischen Projekten. Ganz hanseatisch sozusagen. Nur still, das funktioniert heute immer weniger. Mittlerweile beschäftigten wir uns mit den Themen Agilität und Digitaler Transformation. Aus den Erfahrungsschätzen früherer Tätigkeiten konnten wir schöpfen und so eine Neuaufstellung wagen.

AYOKA bringt Freude

Der neue Name AYOKA ist dabei ganz bewusst gewählt. AYOKA hat als Name seinen Ursprung auf dem afrikanischen Kontinent und bedeutet soviel wie: Die Person, die Freude bringt. AYOKA als Unternehmen soll auch Freude bringen. Wir tragen mit den Themen Digitalisierung und agiler Transformation zur Zufriedenheit aller Beteiligten bei, denn wir binden die Kunden und Lieferanten unserer Kunden mit in die Entscheidungsprozesse neuer Methoden und Geschäftsprozesse genauso ein, wie wir den wichtigen Betriebsrat einbeziehen, um ein Mindset zu etablieren, welches die Vorteile von Digitalisierung und einer Transformation von Organisationsstrukturen aufzeigt.

Weil AYOKA sich mit der Transformation beschäftigt, ist unser Logo auch an einen Schmetterling angelehnt. Von der hungrigen wissbegierigen Raupe zum eleganten und schönen Schmetterling.

AYOKA transformiert aber nicht nur Prozesse. Der lange Bogen, wer wir sind und wie wir so geworden sind, führt zu handfesten Maßnahmen.

Zwei ökologische Meilensteine

Und dabei verpflichtet der Schmetterling ganz stark. Als eine von einer Reihe von Maßnahmen werden wir in Zusammenarbeit mit der Loki-Schmidt-Stiftung ökologisch wichtige Landflächen erhalten. Als erstes mit einer, wie könnte es anders sein, Schmetterlingswiese. In Kürze haben wir in Francop eine Begehung, danach geht es an die Umsetzung. Stück für Stück wird diese Fläche erschlossen und neu bewirtschaftet.

Um eine Aufwertung des Feuchtgrünlands der Wiese in Francop zu erreichen ist eine angepasste Pflege, die Kräuter fördert und Gräser schwächt, nötig. Gewünschte Arten wie Sumpf-Hornklee, Mädesüß, Gras-Sternmiere werden ausgesät und durch unser Engagement kann eine größere zusammenhängende Fläche bewirtschaftet und als Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Lebewesen gerettet werden. Freuen wir uns also auf eine Vielzahl von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und – das ist Natur – auf den Erhalt der Nahrungskette. Natürlich achten wir darauf, dass keine bodenbrütenden Vögel beeinträchtigt werden.

Noch konkreter ist eine Maßnahme, die im Oktober offiziell startet, wo wir aber bereits etwas in Vorleistung gegangen sind. Mit der Aktion 12 Monate – 12 Bäume unterstützen wir den Baumbestand der Stadt Hamburg. Eine Pflanzung in Hamburg kostet stattliche 1000 EUR. Für die hohen Kosten gibt es nachvollziehbare Gründe, auch wenn die erste Reaktion ein Kopfschütteln sein mag. Um die Bevölkerung in die Entscheidung über neue Baumstandorte miteinzubeziehen gibt es seit geraumer Zeit eine Initiative, die gemeinsam von der Stadt Hamburg und der Loki-Schmidt-Stiftung getragen und verwaltet wird. Diese Initiative – Mein Baum, meine Stadt – ermöglicht es, mit Spenden die vorher definierten Standorte von neuen Bäumen in Hamburg zu unterstützen. Sobald eine Summe von 500 € erreicht ist, gibt die Stadt Hamburg 500 € hinzu und der neue Baum kann offiziell gesetzt werden. Das erfolgt im Übrigen immer in den Wintermonaten, so kann es sein, dass ein gespendeter Baum aus dem Juni erst im Oktober gesetzt wird.

Um ein Zeichen zu setzen gegen den Verlust von immer mehr Bäumen in Hamburg und entsprechend unserer ökologischen Überzeugung haben wir innerhalb der Initiative die Aktion 12 Monate – 12 Bäume initiiert. Ab dem 1.10.2019 suchen wir uns Monat für Monat eine Stelle innerhalb der Stadt Hamburg aus, an der ein Baum gepflanzt werden kann und wo noch keine Spenden eingegangen sind. Hier spenden wir die vollen 500 €, um an der ausgewählten Stelle während des nächsten Pflanzzeitraumes neues Grün zu schaffen.

Jeden Monat werden wir die jeweils ausgewählte Stelle in unserem Blog und auf den sozialen Kanälen bekannt machen und sobald der Baum gepflanzt wurde, dieses auch Bekanntgeben.

Übrigens: Ein Baum, der nach Pflanzung eingehen sollte, wird mehrmals neugepflanzt. Eine Spende ist demnach nicht verloren.

Einen ersten Baumstandort haben wir bereits initial ausgesucht und gespendet. Im Stadtteil Wandsbek an der Ecke Alfred-Mahlau-Weg 61 g/Steilshooper Allee wird demnächst eine Zerr-Eiche gepflanzt. Wir haben uns bewusst für einen Standort entschieden, der nicht im Fokus von aktuellen Stadtentwicklungsmaßnahmen steht.

Übrigens können Sie auch mitentscheiden, wo wir einen Baum pflanzen sollen. Suchen Sie sich auf der Pflanzkarte einfach einen Standort aus und teilen Sie uns Ihre Wahl mit. Wenn ein Standort mehrere Stimmen bekommt und dort noch keine Spenden eingegangen sind, werden wir diesen Standort mit in die engere Auswahl nehmen. Dabei achten wir darauf, dass wir die Bäume auf möglichst jeden Hamburger Bezirk gleichmäßig verteilen.

Sie entscheiden also mit, wo wir Hamburg in den kommenden 12 Monaten etwas grüner machen und können dies sowohl anonym machen als auch auf Wunsch genannt werden. Vielleicht ergibt sich noch eine ganz andere Story dadurch.

AYOKA – wir digitalisieren die neue Arbeitswelt – und halten Hamburg nebenbei lebenswert.